Nr. 21-J-OT

06.05.2021

Termine:

Freitag, 18. Juni 2021
9:30 bis 14:00 Uhr

Impulsreferentin:

Prof. Dr. Carmen Heß

Workshopdozent*innen:

Luise Börner, Christiane Budden, Stephanie Buyken-Hölker, Xiomara Escalona, Philipp Keck, Kristin Susan Catalán Medina, Deborah Oehler, Prof. Ursula Schmidt-Laukamp, Kerstin Weuthen

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:

Martin Theile, Tel.: 0234.541747-32, fortbildung@jekits.de

Anmeldung bis spätestens zum:

10.06.2021


Inhalt:

JeKits-Gruppen sind – wie jede andere Gruppe – heterogen. Die Schüler*innen kommen mit unterschiedlichen Anlagen und vielfältigen Interessen in den JeKits-Unterricht. Ein weiterer Aspekt der Heterogenität entsteht nun durch die sukzessive Ausweitung des JeKits-Programms auf alle vier Grundschuljahre: Künftig können JeKits-Gruppen (Instrumentalgruppen, Orchester, Tanzensemble, Chor) auch jahrgangsstufenübergreifend eingerichtet werden. Das bietet neue Chancen für das künstlerische Lernen, aber birgt auch besondere Herausforderungen für die Lehrkräfte.

 

Die Online-Tagung thematisiert sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen, die die Heterogenität der Lerngruppen mit sich bringt, und zeigt Möglichkeiten der Binnendifferenzierung im Unterrichten von JeKits-Gruppen auf. Neben einem Impulsvortrag von Dr. Carmen Heß, Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik am Standort Wuppertal der Hochschule für Musik und Tanz Köln, sind insgesamt acht Workshops geplant, aus denen sich die Teilnehmer*innen zwei aussuchen können.

 

Ablauf

09:30 – 10:15     Plenum
10:30 – 12:00     Parallele Workshops
12:30 – 14:00     Parallele Workshops

Die Online-Tagung wird mit der Video-Plattform Zoom durchgeführt.

 

Impulsvortrag:
Binnendifferenzierung im Gruppenunterricht – Von (vermeintlichen) Selbstverständlichkeiten und dem stetigen Neuerfinden
(Referentin: Prof. Dr. Carmen Heß)

Ob in der JeKits-Programmbeschreibung oder im hochschulischen Didaktik-Seminar: Wenn wir uns mit Gruppenunterricht beschäftigen, scheint inzwischen große Einigkeit über die Notwendigkeit und den Anspruch zu bestehen, den einzelnen Teilnehmer*innen in ihrer Individualität gerecht zu werden und ihre Potentiale anzuerkennen und zu fördern. Binnendifferenzierung ist damit gewissermaßen zum didaktischen Standard im Gruppenunterricht geworden – aber wie genau eigentlich?! Die Referentin möchte in ihrem Impulsvortrag einerseits einen Überblick über Ebenen und Möglichkeiten der Binnendifferenzierung geben, andererseits aber auch über ihre Effekte im Gruppengefüge und warum es sich lohnen könnte, die „Differenzierung“ regelmäßig in Frage zu stellen.

Prof. Dr. Carmen Heß ist Professorin für Instrumental- und Gesangspädagogik am Standort Wuppertal der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie studierte Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Horn sowie Lehramt Musik und promovierte im Bereich Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Carmen Heß wirkt als Instrumentalistin und Sängerin in der Band „Lingby“ mit, ist im Pop- und Indiebereich in verschiedenen Bands aktiv und leitet darüber hinaus Bläserklassen für die Rheinische Musikschule Köln.

 

Themen der Workshops:

Die Teilnehmer*innen können sich für insgesamt zwei Workshops anmelden. Die Auswahl ist mit der Online-Anmeldung zu treffen.


Workshops:

Workshop 1: Klanggeschichten im Schwerpunkt Instrumente

(Dozentin: Kristin Susan Catalán Medina)

Mithilfe von Klanggeschichten ist es möglich, verschiedene instrumentale Leistungsstufen einer Gruppe – sei es im JeKits-Orchester oder in der Instrumentalgruppe – zu einem Gesamtergebnis zu bündeln. Die kreative Gestaltung der Geschichte fördert sowohl den Mut zur Improvisation und zum experimentellen Musizieren, eröffnet aber auch die Möglichkeit, festgelegte Rhythmen und Melodien zu erfinden und umzusetzen. In diesem Workshop werden Beispiele für Klanggeschichten und Mitspielstücke vorgestellt und exemplarisch zusammen erarbeitet.

Kristin Susan Catalán Medina studierte Violine, Elementare Musikpädagogik und Konzertpädagogik an den Musikhochschulen in Köln und Detmold. Als Fachbereichsleiterin für den Elementarbereich der Musikschule der Stadt Neuss unterrichtet sie in Kita- und Grundschulkooperationen sowie die Fächer Violine und Viola. Als Fortbildnerin ist sie unter anderem für die Landesmusikakademie NRW und als Lehrbeauftragte für die Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Studierenden im Bereich Musikvermittlung tätig. Als Musikerin und Musikvermittlerin gestaltet sie mit ihrem Duo „duo.miLyra“ Konzerte für Kindergarten- und Grundschulkinder.

 

Workshop 2: Exploration! Spielerisch und kreativ mit heterogenen Gruppen und Ensembles musizieren

(Dozentin: Kerstin Weuthen)

Kinder Musik und Instrumente spielerisch entdecken zu lassen, ermöglicht es ihnen, ihre natürliche Neugier, Spielfreude und ihre individuellen Stärken in den JeKits-Unterricht einzubringen. In diesem Workshop werden Impulse für Musikspiele und Klangexperimente gegeben und gemeinsam erprobt, die kreative binnendifferenzierte Arbeit in alters- und leistungsgemischten Gruppen ermöglichen.

Kerstin Weuthen ist Leiterin der Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg und Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln für die Fächer Fachdidaktik und Praxisgruppen Streicher. Sie studierte in Essen und Wuppertal Schulmusik Primarstufe, Elementare Musikerziehung und Instrumentalpädagogik und promoviert derzeit in Köln im Bereich Instrumentalpädagogik zum Thema Aufmerksamkeit im Instrumentalunterricht. Zudem ist sie als Geigenlehrerin im Einzel- und Gruppenunterricht, als Ensembleleiterin und als Dozentin in verschiedenen Fortbildungskontexten tätig.

 

Workshop 3: Human Dance – Tanzbegeisterung fördern für Individualist*innen in heterogenen Gruppen

(Dozentin: Christiane Budden)

In diesem Workshop werden von der Dozentin Ideen und Erfahrungen geteilt, die sie in ihrer tanzpädagogischen Arbeit mit Menschen unabhängig von Herkunft, Alter, Tanzerfahrung und Bildungsstand gesammelt hat. Sie möchte Anregungen geben, wie ein*e Tanzvermittler*in überzeugen, begeistern und lebendigen Unterricht gestalten kann. Thematisiert werden soll die Vielfalt in Gruppen als Herausforderung und als Chance. Gemeinsam sollen Antworten, Ideen und Anregungen für die Arbeit in heterogenen Gruppen gefunden werden.

Christiane Budden ist Tänzerin, Choreografin und Pädagogin, studierte Tanz an der Else-Lang-Schule Köln, bei Tanzprojekte Köln (James Saunders) sowie an der Rotterdam Dance Akademie, absolvierte eine pädagogische Ausbildung am Johan-Michael-Sailer-Institut Köln und eine tanztherapeutische Ausbildung bei der Zukunftswerkstatt Düsseldorf (Udo Baer). Seit über 20 Jahren etabliert sie in Familienbildungsstätten zeitgenössische Tanzprojekte für Kinder im Alter von 3-12 Jahren und arbeitet mit heterogenen Gruppen als Tanzvermittlerin und Choreografin. Im Jahre 2016 gründete sie die Human Dance Company, Tanzstücke mit Laientänzer*innen im Alter von 6-70 Jahren auf die Bühne bringt.

 

Workshop 4: Elementare Musikpädagogik in der Grundschule am Beispiel der Streichinstrumente

(Dozentin: Xiomara Escalona)

In diesem Workshop stehen Einblicke in die Gruppenarbeit mit Streichinstrumenten im Mittelpunkt. Themen sind die Struktur des Unterrichts, die sowohl mit einem methodischen als auch mit einem didaktischen Blickwinkel erläutert werden soll, sowie Materialbeispiele für einen inklusiven Unterricht, welche Kreativität und Technik zu vereinen versuchen. In einer anschließenden Diskussion sollen Methoden und Materialien reflektiert und eine Übertragbarkeit auf andere Instrumente thematisiert werden.

Xiomara Escalona unterrichtet unter anderem Elementare Musikpädagogik (EMP) und Streichinstrumente an Kölner Grundschulen und ist neben ihrer musikpädagogischen Tätigkeit als Kontrabassistin in verschiedenen Ensembles aktiv. Seit 2011 hat sie zudem einen Lehrauftrag für Fachdidaktik EMP und musikpädagogische Projekte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Sie lernte Kontrabass in „El Sistema“ (Venezuela) und studierte anschließend an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid (Spanien). Danach beschäftigte sie sich intensiv mit Kammermusik in Venedig und studierte Kontrabass und EMP in Köln.

 

Workshop 5: Voraussetzungsoffenes Musizieren im Ensemble – Von der Wuselphase zur komplexen Performance

(Dozent: Philipp Keck)

Wuselphase? Noch nie gehört? Doch, ganz sicher – und zwar kurz bevor die Musikstunde offiziell beginnt. Die Wuselphase ist das (vermeintliche) Chaos beim Betreten des Musikraums. Öffnet man erst einmal seine Ohren und sein Herz für das Gewusel, befindet man sich plötzlich inmitten einer Jam-Situation, die in einen kollektiven Kompositionsprozess münden kann. Im Rahmen dieses Workshops berichtet der Dozent aus seiner Praxis als Dozent in verschiedenen voraussetzungsoffenen Projekten (Sounds of Buchheim, EMSA-MehrMusikWerkstatt und JeKits), entlang  derer er exemplarisch Material, methodische Ansätze und grundsätzliche Impulse teilen wird. Im Kern wird es um Patternhaftigkeit, Improvisation, Songwriting und Live-Arrangement mittels Dirigierzeichen gehen. Die Teilnehmer*innen sollen ein Instrument und/oder Ihre Stimme für musikalische Interaktion bereithalten. Das Tragen von Kopfhörern ist obligatorisch.

Philipp Keck ist ein Kölner Musikpädagoge und Multiinstrumentalist (Gitarre, Banjo, Mandoline, Dobro, Pedalsteel, Gesang, Bass, Schlagzeug, Klavier) und tourt mit verschiedensten Bands und Projekten durch Deutschland. Sein musikalischer Schwerpunkt liegt im Bluegrass und Folk. Neben seinem Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Lehramt Musik, Elementare Musikpädagogik, Jazzgitarre bei Bruno Müller) ist er seit 2011 als freischaffender Musikpädagoge tätig – vor allem für die Offene Jazz Haus Schule als Dozent im Projektbereich sowie als Dozent für „Gitarrenpraxis in der Elementaren Musikpädagogik“ an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2017 leitet und konzipiert er im EMSA-Team fortlaufend die MehrMusikWerkstatt an der Trude Herr Gesamtschule in Köln-Mülheim und teilt seine Praxiserfahrungen im Rahmen der EMSA-Musikkoordinator*innen-Qualifikation.

 

Workshop 6: Musaik – Mit binnendifferenzierten Spielparts und peer-to-peer-Teaching „grenzenlos Musizieren“

(Dozentinnen: Luise Börner, Deborah Oehler)

Das soziale Musikprojekt „Musaik – Grenzenlos Musizieren e. V.“ ist ein wohnortnahes und voraussetzungsoffenes Musizierangebot in Dresden. Der Erfolg und die Nachhaltigkeit des Programms beruhen auf der Unterrichtsintensität (dreimal pro Woche), dem Unterricht in der Gruppe, dem Musizieren in der Gemeinschaft und der Ensemblearbeit. Die Notenliteratur hierfür wird in eigens angefertigten Arrangements den Bedürfnissen und dem aktuellen Kenntnisstand angepasst, um sowohl instrumentaltechnische, musikalische und emotionale Belange zu berücksichtigen. Die Colourstringsmethode und die Relative Solmisation bilden die Grundlagen des Unterrichts. Ein weiterer wesentlicher Aspekt von Musiak ist das peer-to-peer-Teaching, wobei fortgeschrittene Schüler*innen ihre Mitlernenden unterrichten. Die Dozentinnen stellen in diesem Workshop das Projekt vor und zeigen ihre Erfahrungen mit dem Einrichten von binnendifferenzierten Materialien unter besonderer Berücksichtigung der Colourstrings-Methode sowie dem Modell des peer-to-peer-Teachings.

Luise Börner ist Initiatorin und pädagogische Leitung Streicher des sozialen Musikprojekts „Musaik – Grenzenlos musizieren e. V.“ in Dresden. Die studierte Violinpädagogin ist zudem als Lehrerin und Orchesterleiterin am Heinrich-Schütz-Konservatorium der Landeshauptstadt Dresden tätig und wirkt beim Zaubertonorchester Deutschland mit. Als Geigerin ist sie bei der Reihe Babykonzerte Dresden mit zu erleben.

Deborah Oehler ist Initiatorin und pädagogische Leitung Streicher des sozialen Musikprojekts „Musaik – Grenzenlos musizieren e. V.“ in Dresden. Neben ihrer Tätigkeit als Lehrkraft am Heinrich-Schütz-Konservatorium der Landeshauptstadt Dresden unterrichtet sie an Schulen, singt in verschiedenen Chören und musiziert in diversen Positionen mit Projektorchestern. Deborah Oehler studierte Cellopädagogik und Lehramt Musik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

 

Workshop 7: VocalBreak – Kurze Klassenmusiziereinheiten zwischen voraussetzungsoffenen Musikkontexten und systematischem Kompetenzaufbau

(Dozentin: Stephanie Buyken-Hölker)

Die „VocalBreak“ wurde als Modellbaustein im Kontext von „Eine (Musik)Schule für alle” (EMSA) an der Trude-Herr-Gesamtschule Köln Mülheim/Rheinische Musikschule Köln entwickelt und eingerichtet. Der Baustein verortet sich im musikpädagogischen und bildungspolitischen Diskurs um voraussetzungsoffene Musizierformate, nachhaltigen und aufbauenden Kompetenzerwerb im Fach Musik und um rhythmisiertes und ritualisiertes Lernen in der Ganztagsschule. Die „VocalBreak“ verfolgt zum einen das Ziel des nachhaltigen Kompetenzaufbaus im Bereich der musikalischen Elementarlehre mit einer möglichst individuellen Voraussetzungsoffenheit mittels der eigenen Stimme. Zum anderen schafft sie einen Ort gemeinsamen musikalischen Gestaltens als Motivation und Inspiration für weitere musikalische Lernprozesse. In diesem Workshop wird die VocalBreak vorgestellt und mit den Teilnehmer*innen reflektiert.

Stephanie Buyken-Hölker ist Studienrätin für die Fächer Musik und Deutsch am Kölner Gymnasium „Kaiserin Augusta Schule“ und seit 2014 im Hochschuldienst an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Gemeinsam mit Ursula Schmidt-Laukamp leitet sie das EMSA-Zentrum für Musikkooperation. Künstlerisch ist sie als Blockflötistin und Sängerin unter anderem im Kölner Barock-Ensembles „Nel Dolce“ aktiv. Sie studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie Germanistik an der Universität zu Köln. Parallel studierte sie Blockflöte Instrumentalpädagogik sowie Gesang an der HfMT Köln/Wuppertal.

 

WS 8: Energiequellen für das Unterrichten von heterogenen Gruppen

(Dozentin: Prof. Ursula Schmidt-Laukamp)

JeKits-Unterricht kann in verschiedenen Situationen herausfordernd für eine Lehrkraft sein. Daher ist das Wahrnehmen der eigenen Ressourcen und das Kennenlernen von Energiefressern wichtig für einen gelingenden Unterricht. In diesem Workshop wird gemeinsam eruiert, welche verschiedenen Gelingensbedingungen einen fruchtbaren JeKits-Unterricht unterstützen. Ziel soll sein, einen möglichst entspannten Umgang mit schwierigen Situationen zu erhalten und konkrete Handlungsstrategien mit auf den Weg zu bekommen, um diese mit eigenen Kräften zu meistern.

Hinweis: Dieser Workshop bietet einen kleinen Einblick in die Inhalte der Tagesfortbildung Nr. 21-L-19 „Energiequellen für den Unterricht mit Gruppen“. Interessierte Lehrkräfte sind eingeladen, sich auch für diese Tagesfortbildung am Samstag, 19. Juni 2021 anzumelden.

Prof. Ursula Schmidt-Laukamp war bis 2019 als Professorin für Blockflöte und Fachdidaktik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln tätig. Heute arbeitet sie im Bereich der Lehr- und Personalentwicklung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und ist seit 2015 ein Teil der Projektleitung des Schulentwicklungsprojekts „Eine (Musik)Schule für alle“ (EMSA). Zudem ist sie als Block- und Traversflötistin sowohl als Solistin als auch als Ensemble- und Orchesterspielerin künstlerisch aktiv. Neben künstlerischer und künstlerisch-pädagogischer Studien hat sie einen Abschluss als Master of Arts Musikpädagogik sowie Ausbildungen in Systemischer Therapie und Beratung, Organisationsentwicklung und Supervision.

Nr. 21-J-PT

18.09.2020

In Kooperation mit dem Standort Wuppertal der Hochschule für Musik und Tanz Köln, mit dem Fachbereich Musikpädagogik der Bergischen Universität Wuppertal, mit der Bergischen Musikschule Wuppertal sowie mit der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid.

Termin: Im März 2022

Das Organisations-Team hat sich entschieden, den für 13. September 2021 geplanten Praxistag in der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid nicht durchzuführen und auf März 2022 zu verschieben.

Die JeKits-Praxistage stehen für Interaktion, für Begegnung, für Austausch. Es geht bei diesen Veranstaltungen um die Praxis und die Reflexion der Praxis. Es geht um ein Beisammensein von Kindern und teilnehmenden Lehrkräften und den besonderen Momenten, die aus diesen Begegnungen entstehen. Es geht um den Austausch zwischen Studierenden, die ebenfalls immer zum Praxistag eingeladen sind, und Lehrkräften, die schon seit vielen Jahren unterrichten.

Wir haben festgestellt, dass genau das, worum es beim Praxistag geht, unter Pandemiebedingungen nicht stattfinden kann. Und da wir damit rechnen, dass auch noch im September 2021 Mindestabstände und Hygienemaßnahmen ein Teil der Fortbildungen sind, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, den geplanten Praxistag auf März 2022 zu verlegen.

Wir bitte um Verständnis und freuen uns auf ein Wiedersehen beim Praxistag 2022.