In Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste Essen, dem netzwerk junge ohren, der Folkwang Musikschule der Stadt Essen und der Musik- und Kunstschule der Stadt Velbert

 

Termin:

Dienstag, 19. März 2019
09:30 – 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Folkwang Universität der Künste, Klemensborn 39, 45239 Essen

Impulsreferent:

Prof. Werner Rizzi

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:

Martin Theile, Tel.: 0234.541747-32, fortbildung@jekits.de

Anmeldung bis spätestens zum:

15.02.2019


Inhalt:

Auch im Jahr 2019 veranstaltet die JeKits-Stiftung als Trägerin des kulturellen Bildungsprogramms „JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ gemeinsam mit Kooperationspartnern einen Praxistag.
Dieser trägt die Überschrift „Auf die Bühne!“ und beschäftigt sich mit Auftritten und Performances im JeKits-Kontext und der dafür notwendigen inhaltlichen Gestaltung von Unterricht.

Neben einem Impulsvortrag von Werner Rizzi, Professor für Allgemeine Musikerziehung und Didaktik der Musik an der Folkwang Universität der Künste, sind zahlreiche Workshops und Austauschformate geplant. Zudem treten JeKits-Ensembles der Folkwang Musikschule der Stadt Essen und der Musik- und Kunstschule der Stadt Velbert auf, deren Auff ührung gemeinsam mit den Ensemble-LeiterInnen interpretiert und reflektiert werden. Der Praxistag richtet sich an Lehrkräfte aller drei Schwerpunkte, Lehrkräfte der teilnehmendenGrund- und Förderschulen, die Lehrenden und Studierenden der Folkwang Universität sowie die nordrhein-westfälischen Mitglieder des netzwerk junge ohren.


Ablauf

09:30-10:30 Uhr: Auftakt

Begrüßung durch Birgit Walter (Vorstand der JeKits-Stiftung), Prof. Lydia Grün (Geschäftsführerin netzwerk junge ohren) und Prof. Werner Schepp (Dekan Fachbereich 2 der Folkwang Universität der Künste)
Impulsreferat durch Prof. Werner Rizzi (Folkwang Universität der Künste): „Wo bitte geht´s zur Bühne? – Gedanken zum Performativen“

10:45-12:15 Uhr: Parallele Workshops 1 bis 10

13:15-14:00 Uhr: Auf die Bühne!

Auftritt von JeKits-Ensembles der Folkwang Musikschule Essen und der Musik- und Kunstschule Velbert
Konzept/Moderation: Julia Seitz (netzwerk junge ohren)

14:15-15:15 Uhr: Einblicke in die Praxis – Moderierte Arbeitsgruppen

15:30-17:00 Uhr: Parallele Workshops 11 bis 19


Parallele Workshops

Workshop 1 / Workshop 11
Lernziele im JeKits 1-Unterricht im Schwerpunkt Instrumente – Perspektiven für den Instrumentalunterricht

Barbara Habig (Folkwang Musikschule Essen)

Rhythmussprache, Notation, Relative Solmisation, Gehörbildung, spielerische  Übungen für die Feinmotorik und Koordination sind praktische Lerninhalte jedes JeKits 1-Unterrichts. In diesem Workshop verschiedene Bausteine dieser Bereiche vorgestellt, die allesamt praxiserprobt sind und sich im JeKits 1-Unterricht bewährt haben. Viele dieser Ideen lassen sich auch auf den Instrumentalunterricht übertragen, womit bereits Gelerntes gefestigt und abwechslungsreicher Unterricht garantiert wird. Erfahrungsaustausch der TeilnehmerInnen ist erwünscht!

 

Workshop 2 / Workshop 12
Mit Methode zum Erfolg – Kooperatives Lernen im JeKits-Unterricht

Miriam Meisterernst (Technische Universität Dortmund)

Kooperatives Lernen eignet sich als Interaktionsform hervorragend zum gemeinsamen Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten durch wechselseitigen Austausch. Der Frage, wie kooperative Lernmethoden in verschiedenen Unterrichtssettings des JeKits-Programms Anwendung finden können, wird in diesem Workshop nachgegangen. Dabei sollen die Grundprinzipien des Kooperativen Lernens als ein besonders SchülerInnen aktivierendes Lernen erprobt und auf ihre Eignung im JeKits-Unterricht hin reflektiert werden.

 

Workshop 3 / Workshop 13
Körpersprache und Präsenz in Auftrittssituationen

Frank Rohde (Bühnen Köln)

Noch vor Beginn der eigentlichen Darbietung liegt er vor einem: der erste Auftritt, der Moment, in dem man die Bühne betritt. Ein wichtiger Moment. Noch bevor man gehört wird, wird man gesehen. Man präsentiert sich zum ersten Mal, das Publikum macht sich in wenigen Sekunden einen ersten Eindruck vom Auftretenden. Egal ob InstrumentalistIn, SängerIn oder RednerIn, jugendlich oder erwachsen, Mann oder Frau, Amateur oder Profi – für diesen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance! Authentizität, Echtheit und Ehrlichkeit sind wichtig und stehen im Vordergrund, lassen sich aber durch Professionalität ergänzen und optimieren. In diesem sehr praktischen Workshop werden körpersprachliche Grundlagen für einen präsenten, professionellen Auftritt erprobt und trainiert. Die gewonnenen Erkenntnisse werden insbesondere für die Arbeit mit Kindern im Grundschulalter nutzbar gemacht.

 

Workshop 4 / Workshop 14
JeKits-Orchester im Groove

Prof. Dorothea Baier (Folkwang Universität der Künste)

Im Mittelpunkt des Workshops stehen prozessorientierte Arbeitsweisen im Umgang mit Großgruppen. Mit Hilfe von Instrument, Stimme und Körper werden konkrete Praxis-Beispiele zu den Themenfeldern „Rhythmus – Groove“, „Musikalischer Ausdruck“ und „Raum – Klang“ erprobt.  Die TeilnehmerInnen erhalten Gelegenheit, sich auf „fremden“ Instrumenten in die Situation von AnfängerInnen zurückzuversetzen und auszuprobieren, welche musikalischen und technischen Möglichkeiten dann zur Verfügung stehen. Bitte bringen Sie zu diesem Workshop eigene Instrumente mit.

 

Workshop 5 / Workshop 15
„Konzertkonzepte für JeKits“ – Blickwinkel auf und Gelingensbedingungen für JeKits-Konzerte

Martin Theile (JeKits-Stiftung), Verena Volkmer (Musikschule im FoKuS Selm)

Im Sommer 2018 wurde das Konzertkonzept „Findet die Melodie“ der Musikvermittlerin und Konzertpädagogin Anne Kussmaul von JeKits-Orchestern in Dortmund, Selm und Stadtlohn auf die Bühne gebracht. Alle drei Konzerte basierten auf der gleichen Stückauswahl und der gleichen Moderation, dennoch waren die Ergebnisse in vielerlei Hinsicht völlig unterschiedlich. In diesem Workshop werden die drei Konzerte vorgestellt, miteinander verglichen und daraus resultierende Gelingensbedingungen für erfolgreiche JeKits-Konzerte formuliert.

 

Workshop 6 / Workshop 16
Mit allen Sinnen

Henrietta Horn (Folkwang Universität der Künste)

Wahrnehmung und Interaktion stehen im Zentrum dieses Workshops. Wo und wie bewege ich mich im Raum, wie kann ich den Raum verändern und wie kann ich eigene Räume gestalten innerhalb fester Mauern und Grenzen? Das Erfassen, Gestalten und Verändern von räumlichen Gegebenheiten und die Möglichkeiten der Interaktion zwischen Mensch und Raum, sowohl im Studio als auch auf der Bühne werden erlebt, erprobt und hinterfragt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gruppenprozessen.

 

Workshop 7 / Workshop 17
„Ein Lied kleidet sich um“ – Prozessorientiertes Arrangieren, Instrumentieren und Improvisieren

Torsten Schüring (Folkwang Universität der Künste)

Um ein Lied flexibel und gleichzeitig anspruchsvoll für eine heterogene Gruppe zu gestalten, sind notierte Vorlagen oft nur die Grundlage. In der Probenarbeit öffnen sich darüber hinaus spontane Räume für erfundene Zwischenspiele oder Begleitstimmen, geführte Improvisationen, Ergänzungen mit kleinem Schlagwerk, Instrumententausch und Einbettung der Stimme – mit und ohne Noten. Der Workshop vermittelt am Beispiel von zwei Liedern Methoden für die praktische Anwendung.

 

Workshop 8 / Workshop 18
„Werft die Arme in die Luft“ – Impulse für ein erfolgreiches Singen mit Kindern

Veit Jürgen Zimmermann (Folkwang Universität der Künste)

Ziel dieses Workshops ist, den TeilnehmerInnen einfache Werkzeuge und Anregungen für eine ganzheitliche und erfolgreiche sängerische Arbeit mit Grundschulkindern zu vermitteln. Von den Voraussetzungen der Kinderstimme ausgehend werden die wichtigsten Hinweise für wirkungsvolle stimmbildnerische Übungen entwickelt. Diese werden in eine beispielhafte Einstudierung eines oder mehrerer Lieder eingearbeitet und mit Anregungen zur musikalischen Vermittlung verbunden. Einige Beispiele zur pädagogischen Auflockerung des JeKits-Unterrichts runden den Workshop ab.

 

Workshop 9 / Workshop 19
„Ein Konzert dauert Monate, damit die Gelingensbedingungen Raum haben“ – JeKits-Konzerte planen und gestalten

Matthias Rietschel (Übehaus Kray)

Auch ein JeKits-Konzert beginnt immer fast ein Jahr vorher, womöglich sogar in einem Raum, der nie Konzertsaal war. Das alles braucht Teamarbeit. Wir planen, beobachten, organisieren, entwerfen und verwerfen, erfinden, proben, hören und schauen zu, aber trotzdem steht ein schlüssiger Programmablauf bei einem Projekt mit Kindern erst ein paar Tage vorher wirklich fest. Wie strukturieren wir die oft langfristigen Vorbereitungen sinnvoll und wie werden die ZuhörerInnen einbezogen: Eltern, Geschwister, Schulfamilie, Stadtteil und sogar die MandatsträgerInnen der Politik. Denn wenn alle am Schluss gemeinsam Musik machen, geht auch keiner vorher. Und auch nach den letzten Klängen ist ein Konzert einfach nicht zu Ende.

 

Workshop 10 (nur vormittags)
Hören, Wahrnehmen, Gestalten – Experimentelle Klanggestaltung in der Schule

Burkhard Friedrich (KLANGRADAR BERLIN)

Auch wenn Kinder im Rahmen von Schulaufführungen viel Erfahrung im Auftreten sammeln, heißt dies noch nicht, dass der Transfer Klassenzimmer – Aula immer klappt. Hinzu kommt die Herausforderung, experimentelle Klänge so auf die Bühne zu bringen, dass sich Neugierde und positive Spannung beim Publikum einstellt. Mit Alltagsgegenständen oder ungewöhnlichen Klangobjekten musikalisch zu kommunizieren bedeutet, auch unscheinbare Klangdetails wahrzunehmen und in das Rampenlicht zu stellen. Ästhetische Wahrnehmung, kreatives Hören und sowohl prozess- als auch ergebnisorientiertes Forschen und Gestalten „unerhörter“ Klänge sind die Inhalte dieses Workshops.

 

Dozentinnen und Dozenten

Dorothea Baier studierte Instrumentalpädagogik und Allgemeine Musikerziehung mit dem Hauptfach Oboe und unterrichtet seit 1990 an der Musikschule der Stadt Leverkusen. Seit 2007 lehrt sie Didaktik, zunächst an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, seit 2013 als Professorin der Folkwang Universität der Künste Essen.
Ihre Arbeitsschwerpunkte sind der Übergang von der Grundstufe zum instrumentalen Lernen im Grundschulalter sowie das Zusammenwirken von prozess- und zielorientierten Arbeitsweisen.

Burkhard Friedrich studierte Komposition, allgemeine Musikerziehung und klassisches Saxophon in Berlin, Lübeck und Stuttgart. Als Komponist erhielt er für seine außergewöhnliche und experimentelle Musiksprache verschiedene internationale Auszeichnungen. Zu seinem Werkkatalog gehören auch Opern in großer Besetzung sowie performative Video-Installationen. Er ist Lehrbeauftragter für das Fach „Didaktik der Komposition“ an der Musikhochschule Lübeck, Gastdozent an internationalen Musikuniversitäten und leitet eine Kompositionsklasse und das Jugendkammerensemble für Neue Musik an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg. Burkhard Friedrich ist künstlerischer Leiter der Kompositionsprojekte „Klangradar 3000“ in Hamburg und KLANGRADAR BERLIN.

Lydia Grün ist Geschäftsführerin des netzwerk junge ohren e. V. und Studiengangsleiterin des Studiengangs Musikvermittlung und Musikmanagement und Vertretungsprofessorin an der Hochschule für Musik Detmold. Sie studierte Musikwissenschaft und Journalistik in Leipzig und Berlin und publizierte vor allem für öffentlich-rechtliche Hörfunksender. Vor ihrem Wechsel zum netzwerk junge ohren war Lydia Grün Referentin für Musik und stellv. Referatsleiterin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und Geschäftsführerin von Musikland Niedersachsen. Im September 2017 wurde sie als Mitglied in den Rat für Kulturelle Bildung berufen.

Barbara Habig ist Fachleiterin Elementare Musikpädagogik an der Folkwang Musikschule Essen. Sie hat langjährige Unterrichtserfahrung im JeKits-Klassenunterricht und als Gitarrenlehrerin im Gruppen- und Einzelunterricht.

Henrietta Horn ist freischaffende Choreografin, Tänzerin und Pädagogin. Von 1999 bis 2008 war sie gemeinsam mit Pina Bausch künstlerische Leiterin des Folkwang Tanzstudios, seit 2008 ist sie freiberuflich tätig. Neben Solo-Choreografien gibt sie Workshops und arbeitet weltweit als Gastchoreographin. Sie lehrt an der Folkwang-Universität der Künste Essen sowie an der Deutschen Sporthochschule Köln und ist seit 2015 als Gastprofessorin an der Taiwan National University of Arts in Taipei tätig.

Miriam Meisterernst ist Grundschullehrerin, Fachleiterin für das Fach Musik und Theaterpädagogin BuT®. Zurzeit arbeitet sie als Lehrerin im Hochschuldienst an der Technischen Universität Dortmund am Institut für Musik und Musikwissenschaft und beschäftigt sich neben ihrer Lehrtätigkeit mit der Erforschung der Perspektiven auf Gruppenkompositionsprozesse.

Matthias Rietschel ist Initiator und Leiter des Übehaus Kray e. V. in Essen und konzipiert und leitet Kinderkonzerte in und für die Philharmonie Essen, auch in Essener Stadtteilen. Er studierte Violoncello, Sozialpädagogik, Diakonie/Theologie in Detmold und Hamburg und gründete das Bayerische Kammerorchester, mit dem er bereits in den 80er Jahren erste Projekte in der Musikvermittlung auf die Bühne brachte. Im Bereich der Kulturvermittlung arbeitete er unter anderem für die Daimler-Benz AG, die Robert Bosch Stiftung sowie für die Stadt Weimar im Kulturhauptstadtsjahr 1999.

Werner Rizzi ist seit 1991 Professor für Elementare Musikpädagogik und Didaktik der Musik an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er studierte Schulmusik, Musikwissenschaft, Gesangspädagogik und Komposition, lehrte anschließend an Musikschulen, Gymnasien und international im Bereich von Fortbildungen und war als Chor-und Ensembleleiter aktiv. Singanleitung, Gruppen- und Ensembleunterricht, Improvisation sowie musikästhetische und musikpolitische Fragen sind Schwerpunkte seiner musikpädagogischen Arbeit.

Frank Rohde studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Biologie in Hamburg, Salzburg und Köln und legte das Staatsexamen für das Lehramt am Gymnasium ab. Es folgten Tätigkeiten als Gymnasiallehrer, Ballett- und Operndramaturg und Musiktheaterpädagoge der Kölner Oper. Seit 1998 leitet er die Abteilung Theater und Schule von Schauspiel Köln und Oper Köln und hat Künstlerische und wissenschaftliche Lehraufträge u. a. an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Folkwang Universität der Künste Essen.

Torsten Schüring studierte Allgemeine Musikerziehung und Instrumentalpädagogik Klavier an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er unterrichtet seit 1998 Elementargruppen, Klavier, Musiktheater und Jugendbands an der Musikschule Leverkusen, seit 2010 praktischen Klassenunterricht, Chor und Orchester an Grundschulen. Er hat seit 2011 einen Lehrauftrag für Klavierimprovisation und Liedbegleitung an der Folkwang Universität der Künste.

Julia Seitz studierte Musikjournalismus an der Hochschule für Musik in Karlsruhe sowie berufsbegleitend Musikvermittlung und Musikmanagement an der Hochschule für Musik in Detmold. Neben ihrer Tätigkeit als Musikredakteurin bei Klassikformaten des SWR war sie für das Musikvermittlungsprojekt „The Young ClassX MusikMobil“ in Karlsruhe als Projektkoordinatorin verantwortlich. Beim netzwerk junge ohren e. V. liegt ihre Hauptverantwortung bei der Organisation und Durchführung der Wettbewerbe 13. JUNGE OHREN PREIS und „The Power of the Arts“.

Martin Theile ist seit 2015 Fachberater bei der JeKits-Stiftung. Er studierte Dirigieren, Instrumentalpädagogik im Fach Klarinette, Musikvermittlung und Musikmanagement in Maastricht und Detmold und war danach an der Musikschule Lennetal als Instrumentalpädagoge, Ensembleleiter und bis zu seinem Wechsel zur JeKits-Stiftung als Musikschulleiter tätig. Zudem leitet er verschiedene Orchester und ist Sprecher des künstlerischen Beirats der Jungen Bläserphilharmonie NRW.

Verena Volkmer ist Leiterin der Musikschule der Stadt Selm. Sie studierte Orchestermusik und Instrumentalpädagogik im Hauptfach Harfe in Hamburg und Berlin. Sie hat einen Lehrauftrag an der Folkwang Universität der Künste in Essen und ist neben ihrer Unterrichtstätigkeit in Selm auch an der Musikschule der Stadt Recklinghausen tätig. Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sie sich mit großem Interesse der Nachwuchsförderung und der Weiterentwicklung des Instrumentalunterrichts.

Veit J. Zimmermann studierte Kirchenmusik in Görlitz und Kinder- und Jugendchorleitung in Essen. Er ist seit 2000 an der Klosterkirche Liebfrauen in Sterkrade tätig und koordiniert seit 2008 die Kirchenmusik in der Propsteipfarrei St. Clemens. Sein Hauptaugenmerk, die Förderung vokaler und kirchenmusikalischer Kinder- und Jugendarbeit, verwirklicht er vor allem als Leiter der „Klosterspatzen Oberhausen“ und deren Singschule sowie als Gründer und Leiter der Sterkrader Klostermusikschule. Veit J. Zimmermann hat einen Lehrauftrag im Fachbereich Kinder- und Jugendchorleitung an der Folkwang Universität der Künste in Essen.